Zukunft?

Nächsten Monat lasse ich euch mal eine Woche alleine. Bw. ihr seid dann natürlich immer noch mit Mami zusammen, aber ich geh an eine Konferenz in Barcelona über Machine Learning. Wenn ihr das hier lest, wird Machine Learning ein alter Hut sein und in etwa so gewöhnlich wie heutzutage 32GB Speicher gegenüber vor 30 Jahren mal waren. Naja.. aber heute ist es was echt spannendes. Man zählt Machine Learning ja zur künstlichen Intelligenz, nennt es aber nicht so, weil es nicht wirklich viel mit Intelligenz zu tun hat und die Leute in künstliche Intelligenz immer viel zu hohe Erwartungen gesetzt hatten, die sich, zumindest bisher, nie erfüllt haben.

Nuja. Machine Learning ist im Prinzip Pattern Machine und Recognition, also Mustererkennung. Mittlerweile ist sogar die Hardware mit der ein normales Handy gebaut wird, performant genug, um gewisses maschinelles Lernen auch auf gewöhnlicher Hardware zu ermöglichen und nicht alles über sau fette Google Server machen zu müssen.

Tja… weshalb schreibe ich das hier denn? Hat ja nichts mit euch zu tun, gell? Aber eben leider doch… Claudio (mein Chef) hat letztes oder vorletztes Jahr davor gewarnt, dass die 5 destruktivsten Technologien, Robotik, 3d Visualisierung, 3d Printing, öh. und noch zwei weitere, keine Ahnung mehr, sind.

Aber wenn man es mal durch rechnet: das, was bisher an industriellen Revolutionen alle s Arbeitsplätze weggefegt hat, hat auch immer neue Plätze geschaffen. 3d Visualisierung ist a nicht viel anders. 3d Printing.. nun ja.. vielleicht.. aber ich sehe hier ebenfalls keine absoluten Jobkiller, obwohl mittels 3d Printing niemand mehr auf die Pasta vom Migros angewiesen ist. Und in grösseren Skalengerechnet: niemand ist darauf angewiesne, sich gross mit Bauarbeiten rumzuschlagen, wenn man das ganze Haus auch einfach drucken kann (und man kann! Ist zwar nicht serienreif bisher, aber es wird werden!).

Robotik ist was anderes.. in den 80er Jahren gab es massenhaft Panik dass Roboter alle Arbeitsplätze vernichten würden. Passierte dann doch nicht. Zwar wurden viele Arbeitsplätze vernichtet, aber ebenso viele auch wieder geschaffen, wenn auch möglicherweise nicht in denselben Positionen.

However.. künstliche Intelligenz st nun wirklich anders. Es dürfte das erste Mal sein, wo eine industrielle Revolution wirklich Arbeitsplatz vernichtet ohne adäquaten Ersatz zu schaffen. Weshalb? Neben wir mal alle Call Agents die es heute gibt. Künstliche Intelligenz kann die in ein paar Jahren locker ersetzen. Vor einem Monat gab es die erste Google Version eines Assistenten, der relativ intelligent Anfragen entgegennehmen und im Namen seines Auftraggebers auch Anfragen telefonisch an andere Menschen durchgeben kann, ohne dass diese merken, dass nur eine künstliche Intelligenz am anderen Draht ist. Da Call Agents sowieso kein allzu kreative Arbeitsumfeld haben, spricht auch nichts dagegen, diese Arbeit einem Computer zu überlassen.

Versicherungsagenten? Kann man ersetzen. Bankangestellte? Wer geht heute überhaupt noch zur Bank? Retail? Sowohl Migros als auch Coop und weiter haben bereits begonnen, damit automatische Kassen einzuführen. Weshalb Kassierer anstellen? Broker? Kann eine Maschine besser und schneller. So ziemlich alle Verkaufsstellen, seien dies Tickets, Socken, Computer, Gemüse oder Schuhe, kann man durch Maschinen ersetzen. Die Menschen die bisher die Pakete vorbereitet haben? Können Roboter ebenfalls.

Tja.. und was hat DAS nun mit euch zu tun? Ganz einfach: wir (als Menschheit gesehen) gehen langsam aber sicher in eine Zeit hin, bei denen Menschen schlicht nicht mehr nötig sind. Deshalb wird es auch immer weniger Jobs geben und das wiederum wird ein riesiges Problem für die Menschheit werden. Wo es keine Arbeit gibt, gibt es auch keine Einnahmen. Keine Steuern. Es gibt nur Sozialausgaben des Staates, der mit den Steuern zu wenig einnimmt und dessen Firmen die unter seinem Segel arbeiten, alles andere tun werden, als den Staat und seine Mitbürger dabei zu unterstützen. Weniger Jobs = weniger Wohlstand = weniger Beschäftigung = mehr Zeit zum überlegen, was in der Welt alles schiefgelaufen ist. Wo es aber kein Geld gibt, wird es auch keine Ausbildung mehr geben und wo e keine Ausbildung gibt, werden die Leute schlicht immer blöder und dümmer. Man sieht dies bereits an den aktuellen Wahlen in Amerika. Vor 30 Jahren wäre ein Trump niemals gewählt worden. Heute ist vollkommen normal, dass eine Frau, die durch ein Sextape bekannt geworden ist, einem Präsidenten Nachhilfeunterricht in Sachen Gefängnisreform gibt. Und niemand fragt sich mehr, welchen Schwachkopf die gewählt haben.

Wo es aber keine Ausbildung, keine Bildung mehr gibt, und immer blödere Menschen, da gibt es auch immer mehr Konservatismus. Es wird weniger Fortschritt geben (wie auch, mit all diesen Hirnis?) und die Elite welche die Macht hat, wird diesen Status Quo so belassen und, wie auch heute bereits, dafür sorgen, dass die dumme Mehrheit auf die Progressiven wütend werden, weil diese ihren Status Quo gefährden. Aber kann es denn n och schlimmer werden?

Ja.

Leider.

Ich hoffe für euch, dass alles, was in der Schweiz passiert, auch bei euch immer 20 Jahre später passiert und ihr vorerst von diesem ganzen Mist verschont bleibt. Das maschinelle Lernen ist heutzutage immer noch am Anfang seiner Möglichkeiten, aber es wird der Grund dafür sein, dass die Hälfte der aktuellen Jobs in 20 bis 30 Jahren weggefegt worden sind. Ohne Ersatz.

Ich hoffe ich tue das richtige. Es ist immer schwierig abzusehen, was in der Zukunft passiert, aber von den künstlichen Intelligenzen die zur Zeit erstellt werden, habe ich sehr starken Respekt. Zur Zeit verdoppelt sich die Rechenpower alle 3 Monate. Bisher war Moore’s Law das Mass aller Dinge in der IT. Moore’s Law besagt, dass sich die Rechenleistung alle 12 bis 24 Monate verdoppelt. Das ist verdammt schnell. KI verdoppelt sich alle 3 Monate!

Ich hoffe für euch dass wenn ihr dann irgendwann eine Arbeit benötigt, sie auch kriegt. Eine Arbeit die euch befriedigt, eine Beschäftigung die Sinn macht. Und bei der ihr keine Angst um eure Zukunft oder die eurer Kinder haben müsst.

Ich liebe euch über alles. Und ich hoffe ich erlebe eure Kinder noch!

 

Yumm

Es ist schön zu sehen dass ihr so vieles verschiedenes essen mögt. Keine Frucht ist euch zu exotisch, kein Gemüse zu fremd. Ihr esst Nudeln, Fritten, Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Ist richtig schön. Als ich ein Kind war habe ich fast nur Nudeln, Fritten und Ketchup gegessen. Ich weiss also wie die andere Seite aussieht 😉

Schimpfen

Manchmal müssen wir mit euch schimpfen. Dabei wollen wir das gar nicht. Aber ab und zu gehen einem einfach die Nerven durch. Wir würden und werden euch niemals schlagen aber auch mit eich schimpfen tut mir später sehr leid.

Ihr werdet beide ganz leise und still wenn wir mit euch schimpfen. Andrin wird ganz ruhig, bewegt sich nicht mehr und schaut einfach irgendwo in die Ecke. Wenn ich das sehe, schäme ich mich so dass ich dir das angetan habe und es tut mir wirklich sehr leid. Ich möchte euch nicht anschreien oder mit euch schimpfen aber manchmal weiss ich und Sandra und auch nicht mehr weiter zu helfen. Ihr seid die tollsten und liebsten Kinder und wir lieben euch über alle. Aber an und zu seid ihr auch echte Nerven sagen und es ist schwierig damit richtig umzugehen.

Wie heisse es doch so schön?

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dafür umso mehr.

Ich hoffe ihr werdet mir vergeben dass ich mit euch geschimpft habe und ihr werdet mich verstehen.

Wir lieben euch wirklich über alles und unser Leben, oder vor allem meines, wäre keinen Pfifferling wert ohne euch!

Europa-Park

Am 22 und 23 April waren wir mit euch im Europapark in rust. Wir haben Sascha dieses Geschenk zum Geburtstag gemacht und es jetzt eingelöst. Für euch war es das erste mal auswärts schlafen. Und natürlich das erste mal Europapark.

Am Sonntag war sehr schönes Wetter und ihr habt euch bei den Wasserspielen innert Sekunden vollkommen nass gespritzt und gelacht und Spass gehabt. Dann ging’s weiter und wir sind mit euch Karussell gefahren das mochtet ihr auch sehr gerne.

Einzig die Jungle fährt auf dem Floss möchtet ihr nicht und hattet Angst als wir durch den drei Meter Tunnel gefahren sind.

Dann waren wir noch mit euch im Kolosseum und ihr habt dort sicher eine Stunde gespielt mit dem Wasser und seid herumgerannt.

Ihr ward am Sonntag bis 21:30 auf und habt den ganzen Tag fast nicht geschlafen. Überall neues überall spielen und als wir euch dann ins reise bettli gelegt haben wars ihr innert Minuten im Traumland.

Am nächsten Tag war dann nicht mehr so schön und es hat oft geregnet und ihr habt auch mehr geschlafen. Im neuen Irland Teil hatte es aber einen indoor Kinder Spielplatz. Grad für euch Kleinkinder war der hervorragend und ihr habt über eine Stunde dort rumgetobt und gespielt.

Am späten Nachmittag dann wieder ins Hotel zurück und dort in der Lobby rumspielen hat dich auch sehr gefallen. Dann ab nach Hause wo ihr im Auto eingepennt seid und danach sehr schnell zu Hause geschlafen habt.

Ein paar Gedanken zum Nicht Tauf Fest

Ich weiss nicht ob ich das erwähnt hatte, aber der Grund, weshalb ihr ein Nicht-Tauf-Fest hattet und kein Tauf-Fest, ist, dass ihr, wer hätte es gedacht, nicht getauft wurdet. Der Grund dafür liegt darin, dass ich euch das ersparen wollte, was ich durchmachen durfte: drei Jahre lang regelmässig in die Kirche zu gehen, in der man entweder nichts verstanden hat (nicht dass man es akustisch nicht verstanden hätte, aber es hat mir damals bereits keinen Sinn gemacht) oder es schlicht langweilig fand. Religion als solches kann recht interessant sein (wobei ich allerdings mehr die kulturellen Aspekte meine, und weniger die eigentlich religiösen), aber die Taufe kommt halt auch mit anderen Sachen.

Ausserdem: wer bin ich, dass ich wüsste, welchen Glauben (falls überhaupt) ihr jemals annehmen werdet oder wollt? Das soll euch freigestellt sein. Wollt ihr dem Islam beitreten? Go for it, Wollt ihr den christlichen Glauben annehmen? Kein Problem! Wollt ihr an das Spaghettimonster glauben? You got it! Es ist eure Entscheidung.

Dazu kommt, dass ich den christlichen Glauben abgelegt habe. Nicht seine Werte, weil die immer noch gut sind, aber, um es in den Worten Denis Diderot auszudrücken: “Will Gott Böses verhindern, kann es aber nicht? Dann ist er impotent. Kann er es, aber will es nicht? Dann ist er bösartig.”

Wenn Gott omnipotent ist und alles sieht und alles machen kann und im Prinzip gutherzig ist, weshalb lässt er dann all die Kriege zu, in welchen Babies sterben? In deren Hunderte von tausenden von unschuldigen Menschen das Leben genommen wird, während andere, nicht so unschuldig Menschen davon profitieren? Wenn die Antwort dazu “Gottes Wege sind unergründlich” ist, dann kann mir der Unergründliche getrost weg bleiben. Wenn Gott uns die ganze Zeit Prüfungen auferlegt, dann ist sein Glaube in uns bedeutend kleiner als der Glaube von uns an ihn.

Napoleon Bonaparte schrieb: “Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.” und hatte damit absolut Recht. Egal wie man es ausdrückt: entweder fängt der Glaube dort an, wo das Wissen endet, oder er hört dort auf, wo das Wissen beginnt, aber dennoch ist eine Trennung der Beiden unausweichlich.

Der wichtigste Beitrag zu Göttern kommt witzigerweise vom Dalai Lama, der schrieb: “Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt”. Zieht euch das mal rein, es ist das Wahrste überhaupt: sobald niemand mehr an einen Gott glaubt, endet dessen Existenz, weil ihn niemand mehr kennt.

Was mich schlussendlich zu meinem eigentlichen Punkt führt. Es ist egal, woran ihr glaubt. Es ist egal, welche Religion ihr annehmt, als ihr es überhaupt tut. Ich bin religionslos, ich gehe keiner Religion nach. Das macht mich nicht zu einem schlechten Menschen. Meine Taten machen mich zu einem guten oder schlechten Menschen. Nicht der Glaube an etwas, das nicht bewiesen werden kann.

Deshalb: ich mache euch nicht allzuviele Regeln, oder versuche es zumindest nicht, aber es gibt eine Regel, an die ihr euch immer halten solltet: “Seid keine Arschlöcher”. Oder wie es wieder der Dalai Lama gesagt hat: “Ich glaube, dass die einzig wahre Religion darin besteht, ein gutes Herz zu haben.” Versucht euch in andere Menschen einzufühlen und zu erahnen wie diese Person auf euch reagieren wird, wenn ihr bestimmte Sachen macht, das hilft euch zu entscheiden, ob ihr sie machen sollt oder nicht.

Kita

Diese Woche hattet ihr die Einführung i. Die Kita die ihr besuchen werdet am Donnerstag wenn Laura nicht mehr für uns arbeitet.

Ihr hattet bisher riesig viel Spass und als wir euch am Freitag Nachmittag abgeholt habt, ward ihr mit den anderen Kindern am zvieri essen und seid ganz artig im Kreis gesessen. Sobald ihr mich und Sandra entdeckt habt, seid ihr aufgesprungen und mit offenen Armen zu uns gerannt 🙂

Ich glaube das wird eine gute Sache und ihr hattet jede Menge Spass auch so wie es die Krippen Leiterin gesagt hat. Ihr habt viel geschlafen aber auch sehr viel gespielt und ward neugierig in allen Ecken 🙂

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Lias krank, Andrin krank

Lias hatte eine Lungenentzündung die er aber gut überstanden hat. Wir mussten allerdings einmal im Spital übernachten. Dafürhält Andrin jetzt eine schwere Grippe mit Bronchitis. Beide wachen seit einer Woche mitten in der Nacht auf sind schreien dann zwei Stunden ununterbrochen durch bis die billing erschöpft irgendwie einschlafen. Schoppen hilft nichts, Nuggi hilft nichts, in unserem Bett schlafen mit uns hilft auch nichts. Gestern mussten wir Lias in den Kinderwagen legen und er hat die Nacht darin verbracht, konnte dort aber endlich seine Ruhe finden und schlafen.

Über die Vergänglichkeit

Eines der wunderbaren Dinge an Kindern ist, dass ihr uns, im Normalfall, überlebt. Dann wenn wir wahrscheinlich längst tot und begraben ind, seid ihr auf der Höhe eures Lebens. Ich bin jetzt 47 Jahre alt, ihr seid 14 Monat alt. Ich rechne mal locker damit, dass ich so ca. 85 Jahre alt werden dürfte. Dann werdet ihr 39 sein, vielleicht bereits eure eigenen Kinder haben (dürfte so sein, weil dass wir mit 46 noch Kinder gekriegt haben, ist eher die Ausnahme als die Regel, nicht dass es nicht möglich ist, aber Normalerweise kriegen Eltern ihre Kinder ja früher). Vielleicht mit ein wenig Glück dürfen auch wir eure Kinder sehen, unsere Enkelkinder erleben und sehen wie diese aufwachsen. Schön wäre es auf jeden Fall.

Auch wenn wir irgendwann dahinscheiden, ist es doch im besten Wissen, und mit dem besten Gefühl, dass wir mit euch etwas Besseres hinterlassen haben. Dass wir der Nachwelt einen Stempel aufgedrückt haben, dass ihr die besseren Versionen von uns sein werdet und egal, wie ihr euch benehmt und welche Erwartungen ihr glaubt, dass wir in euch stecken: ihr seid garantiert die besseren Versionen. Steve Jobs (den dürftet ihr nicht mehr kennen, ich hab ihn zweimal getroffen in San Francisco an der WWDC, einer Apple Entwicklerkonferenz. Keine Ahnung ob es Apple noch geben wird, wenn ihr in diesem Alter seid, dass ihr dieses Blog lest, aber was solls).. jedenfalls.. Steve Jobs. ehemaliger CEO von Apple, hat über den Tod gesagt: „Der Tod ist die beste Erfindung des Lebens“. Der genaue, lange Text den er geschrieben hat, lest ihr unten und auch wenn ihr ihn als komischen Kauz auffassen dürftet, wenn ihr es lest, sein Text hat etwas.

Ich hoffe einfach dass ihr uns überlebt und wir euch nicht vorher verlieren. Es würde mir wortwörtlich das Herz brechen und ich wüsste wirklich nicht, wie ich in einem solchen Fall weiterleben könnte… oder wollte. Ich hab jeden Tag Sorgen, dass euch etwas passieren könnte, ich mache mir jeden Tag Sorgen, ob ich euch ein guter Vater bin, oder wenigstens ein Vater der das Beste für seine Kinde getan hat (und tut) und ich weiss es schlicht nicht. Ich hoffe dass ihr mich auch so liebt, wie ich euch liebe. Dass ihr versteht, weshalb ihr für mich das Beste seid, was mir je passiert ist und weshalb ich so unendlich stolz auf euch bin und so glücklich, dass ihr geboren seid.

I am honoured to be with you today at your commencement from one of the finest universities in the world. I never graduated from college. Truth be told, this is the closest I’ve ever gotten to a college graduation. Today I want to tell you three stories from my life. That’s it. No big deal. Just three stories.

The first story is about connecting the dots.

I dropped out of Reed College after the first 6 months, but then stayed around as a drop-in for another 18 months or so before I really quit. So why did I drop out?

It started before I was born. My biological mother was a young, unwed college graduate student, and she decided to put me up for adoption. She felt very strongly that I should be adopted by college graduates, so everything was all set for me to be adopted at birth by a lawyer and his wife. Except that when I popped out they decided at the last minute that they really wanted a girl. So my parents, who were on a waiting list, got a call in the middle of the night asking: “We have an unexpected baby boy; do you want him?” They said: “Of course.” My biological mother later found out that my mother had never graduated from college and that my father had never graduated from high school. She refused to sign the final adoption papers. She only relented a few months later when my parents promised that I would someday go to college.

And 17 years later I did go to college. But I naively chose a college that was almost as expensive as Stanford, and all of my working-class parents’ savings were being spent on my college tuition. After six months, I couldn’t see the value in it. I had no idea what I wanted to do with my life and no idea how college was going to help me figure it out. And here I was spending all of the money my parents had saved their entire life. So I decided to drop out and trust that it would all work out OK. It was pretty scary at the time, but looking back it was one of the best decisions I ever made. The minute I dropped out I could stop taking the required classes that didn’t interest me, and begin dropping in on the ones that looked interesting.

It wasn’t all romantic. I didn’t have a dorm room, so I slept on the floor in friends’ rooms, I returned coke bottles for the 5¢ deposits to buy food with, and I would walk the seven miles across town every Sunday night to get one good meal a week at the Hare Krishna temple. I loved it. And much of what I stumbled into by following my curiosity and intuition turned out to be priceless later on. Let me give you one example:

Reed College at that time offered perhaps the best calligraphy instruction in the country. Throughout the campus every poster, every label on every drawer, was beautifully hand calligraphed. Because I had dropped out and didn’t have to take the normal classes, I decided to take a calligraphy class to learn how to do this. I learned about serif and san serif typefaces, about varying the amount of space between different letter combinations, about what makes great typography great. It was beautiful, historical, artistically subtle in a way that science can’t capture, and I found it fascinating.

None of this had even a hope of any practical application in my life. But ten years later, when we were designing the first Macintosh computer, it all came back to me. And we designed it all into the Mac. It was the first computer with beautiful typography. If I had never dropped in on that single course in college, the Mac would have never had multiple typefaces or proportionally spaced fonts. And since Windows just copied the Mac, it’s likely that no personal computer would have them. If I had never dropped out, I would have never dropped in on this calligraphy class, and personal computers might not have the wonderful typography that they do. Of course it was impossible to connect the dots looking forward when I was in college. But it was very, very clear looking backwards ten years later.

Again, you can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.

My second story is about love and loss.

I was lucky — I found what I loved to do early in life. Woz and I started Apple in my parents garage when I was 20. We worked hard, and in 10 years Apple had grown from just the two of us in a garage into a $2bn company with over 4,000 employees. We had just released our finest creation — the Macintosh — a year earlier, and I had just turned 30. And then I got fired. How can you get fired from a company you started? Well, as Apple grew we hired someone who I thought was very talented to run the company with me, and for the first year or so things went well. But then our visions of the future began to diverge and eventually we had a falling out. When we did, our board of directors sided with him. So at 30 I was out. And very publicly out. What had been the focus of my entire adult life was gone, and it was devastating.

I really didn’t know what to do for a few months. I felt that I had let the previous generation of entrepreneurs down – that I had dropped the baton as it was being passed to me. I met with David Packard and Bob Noyce and tried to apologise for screwing up so badly. I was a very public failure, and I even thought about running away from the valley. But something slowly began to dawn on me — I still loved what I did. The turn of events at Apple had not changed that one bit. I had been rejected, but I was still in love. And so I decided to start over.

I didn’t see it then, but it turned out that getting fired from Apple was the best thing that could have ever happened to me. The heaviness of being successful was replaced by the lightness of being a beginner again, less sure about everything. It freed me to enter one of the most creative periods of my life.

During the next five years, I started a company named NeXT, another company named Pixar, and fell in love with an amazing woman who would become my wife. Pixar went on to create the worlds first computer animated feature film, Toy Story, and is now the most successful animation studio in the world. In a remarkable turn of events, Apple bought NeXT, I returned to Apple, and the technology we developed at NeXT is at the heart of Apple’s current renaissance. And Laurene and I have a wonderful family together.

I’m pretty sure none of this would have happened if I hadn’t been fired from Apple. It was awful tasting medicine, but I guess the patient needed it. Sometimes life hits you in the head with a brick. Don’t lose faith. I’m convinced that the only thing that kept me going was that I loved what I did. You’ve got to find what you love. And that is as true for your work as it is for your lovers. Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking. Don’t settle. As with all matters of the heart, you’ll know when you find it. And, like any great relationship, it just gets better and better as the years roll on. So keep looking until you find it. Don’t settle.

My third story is about death.

When I was 17, I read a quote that went something like: “If you live each day as if it was your last, someday you’ll most certainly be right.” It made an impression on me, and since then, for the past 33 years, I have looked in the mirror every morning and asked myself: “If today were the last day of my life, would I want to do what I am about to do today?” And whenever the answer has been “No” for too many days in a row, I know I need to change something.

Remembering that I’ll be dead soon is the most important tool I’ve ever encountered to help me make the big choices in life. Because almost everything — all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure – these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important. Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart.

About a year ago I was diagnosed with cancer. I had a scan at 7:30 in the morning, and it clearly showed a tumour on my pancreas. I didn’t even know what a pancreas was. The doctors told me this was almost certainly a type of cancer that is incurable, and that I should expect to live no longer than three to six months. My doctor advised me to go home and get my affairs in order, which is doctor’s code for prepare to die. It means to try to tell your kids everything you thought you’d have the next 10 years to tell them in just a few months. It means to make sure everything is buttoned up so that it will be as easy as possible for your family. It means to say your goodbyes.

I lived with that diagnosis all day. Later that evening I had a biopsy, where they stuck an endoscope down my throat, through my stomach and into my intestines, put a needle into my pancreas and got a few cells from the tumour. I was sedated, but my wife, who was there, told me that when they viewed the cells under a microscope the doctors started crying because it turned out to be a very rare form of pancreatic cancer that is curable with surgery. I had the surgery and I’m fine now.

This was the closest I’ve been to facing death, and I hope it’s the closest I get for a few more decades. Having lived through it, I can now say this to you with a bit more certainty than when death was a useful but purely intellectual concept:

No one wants to die. Even people who want to go to heaven don’t want to die to get there. And yet death is the destination we all share. No one has ever escaped it. And that is as it should be, because death is very likely the single best invention of life. It is life’s change agent. It clears out the old to make way for the new. Right now the new is you, but someday not too long from now, you will gradually become the old and be cleared away. Sorry to be so dramatic, but it is quite true.

Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma — which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of others’ opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.

When I was young, there was an amazing publication called The Whole Earth Catalog, which was one of the bibles of my generation. It was created by a fellow named Stewart Brand not far from here in Menlo Park, and he brought it to life with his poetic touch. This was in the late 1960’s, before personal computers and desktop publishing, so it was all made with typewriters, scissors, and Polaroid cameras. It was sort of like Google in paperback form, 35 years before Google came along: it was idealistic, and overflowing with neat tools and great notions.

Stewart and his team put out several issues of The Whole Earth Catalog, and then when it had run its course, they put out a final issue. It was the mid-1970s, and I was your age. On the back cover of their final issue was a photograph of an early morning country road, the kind you might find yourself hitchhiking on if you were so adventurous. Beneath it were the words: “Stay Hungry. Stay Foolish.” It was their farewell message as they signed off. Stay Hungry. Stay Foolish. And I have always wished that for myself. And now, as you graduate to begin anew, I wish that for you.

Stay Hungry. Stay Foolish.

Thank you all very much.